3D Modeling

3D Modeling bezeichnet das Erstellen eines virtuellen Drahtgittermodells. Seine Anfänge hat das 3D Modeling in den 60er Jahren, als verschiedene Visualisierungstechniken entwickelt wurden um Autos und andere Produkte zu designen. Heute hat sich das 3D Modeling als fester Bestandteil der Medienlandschaft etabliert. Blockbusterkino, verschiedene Fernsehformate und moderne Werbung sind ohne 3D Modeling nicht mehr denkbar und vor allem die Computerspiel Industrie lebt von den verschiedenen Techniken zur Erstellung eines virtuellen Modells.

In den 80er Jahren wurden erstmals benutzerfreundliche 3D Modeling Softwares geschrieben, die darauf spezialisiert sind 3D Modelle zu entwickeln und zu animieren. Mittlerweile gibt es eine große Bandbreite an speziellen Softwares wie etwa 3Ds Max, Maya, XSI, Cinema-4D und andere.
Im Grunde gibt es zwei Techniken, die beim 3D Modeling zum Einsatz kommen, das Polygon Modeling und das Sculpting. Beim Polygon Modeling beginnt der 3D Artist in der Regel mit einem geometrischen Standardobjekt, wie etwa einem Würfel und arbeitet durch Manipulation der Würfelkanten und der Knotenpunkte (Vertices) das fertige Modell heraus. Diese Technik eignet sich besonders gut für Maschinenteile, Requisiten und andere Gegenstände mit harten Kanten.
Eine andere Technik des 3D Modeling ist das Sculpting. Beim Sculpting wird ähnlich wie bei einer realen Ton- Skulptur aus einem virtuellen Ausgangskörper ein Modell geformt. Das Sculpting kommt vor allem beim organischen 3D Modeling zum Einsatz oder bei 3D Modellen mit vielen Details.
Die beiden Techniken des 3D Modeling gehen in der Regel Hand in Hand. Oft werden Basismodelle beispielsweise in 3Ds Max mit Polygon Modeling erstellt und dann zum Sculpting in eine andere Software wie Z-Brush oder Mudbox transferiert. Mit Sculpting können dann sogar winzigste Details wie Hautfalten oder hervortretende Venen auf die Oberfläche des Modells aufgetragen werden. Auch können diese Details verwendet werden um eine sogenannte Displacement Map zu erstellen. Dabei wird ein zweidimensionales Abbild der Tiefeninformationen erstellt, welches dann auf ein Modell mit geringer Auflösung aufgetragen wird. Dadurch ist es möglich bei einem 3D Modell trotz geringer Auflösung einen hohen Detailgrad zu erreichen.

Bei Black Frame Films werden diese Techniken verwendet um hochwertige 3D Modelle nach internationalem Standard zu erstellen. Kontinuierliche Weiterbildung und modernste Technologien ermöglichen uns einen schnellen und effizienten Workflow und gewährleisten, dass unser 3D Modeling immer dem neuesten Standard entspricht.